„Das Fließbanddenken im Kopf ausschalten“ – #NewWork beim Münchner Themenabend

Miriam Specht zu Gast bei den Digital Media Women in München. Ihr Motto: „Das Fließbanddenken im Kopf ausschalten.“ Eine Forderung die perfekt zum Jahresmotto „#nahdran am digitalen Wandel“ der Organisation passt.

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Bei spektakulärem Blick über München wurde in hochkarätiger Runde die digitale Zukunft in all ihren Facetten diskutiert. […]

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Den Videomitschnitt der Veranstaltung gibt es auf Facebook.

 

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Das New Work Lab 2016 in Stuttgart: Wenn nicht wir und hier – wer dann?

Sonja Johanna Döring und Miriam Specht sind Board-Mitglieder der Arbeitsgruppe SIG New Work und Mit-Initiatorinnen des dazugehörigen Lab am 28.01.2016. Im Interview verraten sie, warum es Zeit für ein neues Veranstaltungsformat wird und warum Silicon Valley und Stuttgart mehr gemeinsam haben als man denkt.

Sie haben sich als Schwerpunkt für Ihre Veranstaltung am 28.01.2016 „New Work“ ausgesucht. Warum dieses Thema?

Sonja Johanna Döring: Weil es so toll und spannend ist! Mit unserer Arbeitsgruppe, in der Menschen aktiv sind, die beruflich mit Personalwesen zu tun haben, haben wir uns dem Thema „New Work“ zugewandt und damit dem sich abzeichnenden großen Wandel in eine ganz neue Ära. Dieser bringt nicht nur im Silicon Valley, sondern auch hier in Baden-Württemberg, wo die Wirtschaft brummt, ans Tageslicht, was überall auf der Welt spürbar ist: Der Mensch, mit all seinen individuellen Wünschen, Fähigkeiten, Stärken, Erfahrungen steht im Fokus. Eben auch als Mitarbeiter – nicht nur als Kunde. Und auch nicht nur als Vertreter der Gen Y und den darauf folgenden.

Toll ist dabei, dass wir hier bereits seit Jahrzehnten mit multikulturellen Impulsen, tollen Innovationen und einer riesigen Zahl Weltmarktführer leben und arbeiten. Da gibt es bereits so viele Ideen und Ansätze auch New Work zu gestalten als eins der großen anstehenden Themen. Dass eben hier in der Region des „Schaffens“ auch mit New Work losgelegt werden will, zeigt uns, dass das New Work Lab mit seinem Format bereits vor Ende des Ticketverkaufs ausverkauft war.

Wenn nicht hier und wir – wer dann.

Das New Work Lab ist ein neues Format – was ist anders?

New Work Lab, Vanilla SkyMiriam Specht: Wir Initiatoren des Lab waren die letzten Jahre viel auf Kongressen und Barcamps unterwegs. Ich persönlich habe mich mit beiden Formaten immer weniger abgeholt und eingebunden gefühlt. Auf einem Kongress höre ich weitgehend nur zu und kann mich nicht einbringen. Eigentlich bleibe ich dabei sogar richtiggehend passiv. Auf Barcamps hat mich zunehmend gestört, dass man zwar tolle Gespräche führt, dass aber nichts zum Anfassen und Weitermachen entsteht. Ich habe daher sehr schnell die Idee in unsere Arbeitsgruppe eingebracht, dass ich für das Thema New Work gerne ein neues Format entwickeln und einführen würde.

Inspiriert wurde ich dafür auch noch von einer anderen Erfahrung. In meiner Beratungsarbeit in Unternehmen habe ich gesehen, dass Menschen in Unternehmen unglaubliche viele Ideen haben. Ich hatte eigentlich immer das Gefühl, dass alle genau wissen, wie eine Transformation innerhalb ihres Systems gestaltet werden könnte. Im New Work Lab soll dieses Wissen gezielt sichtbar gemacht werden. Aber nicht nur das. Mit Hilfe dieses Wissens sollen neue Ideen entstehen und an konkreten Umsetzungsszenarien gearbeitet werden. Es geht uns also ganz klar um die Machbarkeit und um die Umsetzung von New Work für jeden Einzelnen innerhalb seiner Organisation.

Wer steckt dahinter?

Sonja Johanna Döring: Sie meinen, wer das New Work Lab auf die Beine gestellt hat? Ein kleines gallisches Dorf! Nein, ganz und gar nicht. Dahinter verbirgt sich eine 5-köpfige Arbeitsgruppe aus Stuttgart, mitten im Ländle. Wir sind Menschen, die sich nicht nur, aber eben auch, beruflich mit dem Thema New Work beschäftigen und dafür interessieren. Ganz konkret Hans-Martin Ehmann, Heike Hornbacher, Miriam Specht, Sven Semet und ich. Und was für uns sehr spannend ist zu erleben: Auch wir selbst sind (immer mehr) New Work. Jeder von uns hat seine Stärken, klar. Und eben diese bringt jeder mit ein – neben, oder besser ‘mit‘ seinem Job, seinem Privatleben und all seinen anderen Aktivitäten.

Wir sind also selber mitten im Wandel und immer mehr „New Work“.

An wen richtet sich das Lab?

Sonja Johanna Döring: An alle, die das Thema interessiert und die aktiv werden möchten. Die Lust haben loszugehen um die neue Arbeitswelt zu gestalten. Die sich dabei gerne mit anderen austauschen, ihren Ideen Lauf lassen und die sich mit uns darauf einlassen, es nicht mit bestehenden Methoden aus der alten Welt zu tun.

Danke, ein super Stichwort. Denn das Veranstaltungskonzept selbst basiert auf einem gewagten Ansatz. Sie möchten die Arbeitswelt von morgen neu denken. Ist das nicht ein ungewöhnlicher Anspruch für eine Veranstaltung?

Miriam Specht: Gewagt ist es, ja. Aber ich glaube für einen fundamentalen Wandel muss man neu denken. Ich habe in diesem Zusammenhang eine schöne Definition für Revolution gehört: Revolution sei zunächst einfach nur eine Veränderung im Bewusstsein. Und Gary Hamel, einer der führenden Managementvordenker spricht davon, dass wir nicht eine technische Revolution benötigen, sondern eine geistige.

Je mehr ich mich mit New Work beschäftige, um so klarer wird für mich, dass nichts Neues entstehen kann, wenn das Neue auf einem alten Fundament errichtet wird oder wenn ich versuche, es in alte Paradigmen einzufügen. Aber genau das versuchen wir die ganze Zeit. Die gesamte Diskussion, die ich beobachte, denkt New Work von der Technologie aus, oder von Führung, oder ausgehend von agilen Arbeitsformen. Ich frage mich aber, wenn all das Neue und Technische und Agile letztendlich in eine alte Logik, in einen alten Rahmen integriert wird, wie soll dann eine neue Innovationsstufe erreicht werden?

New Work Lab, Vanilla SkyIch habe mit sehr vielen Menschen zu tun, die in ihren Unternehmen Innovation und Transformation vorantreiben sollen. Diese erlebe ich zunehmend verzweifelt. Denn auf der einen Seite sind sie explizit damit beauftragt Neues zu integrieren, aber gleichzeitig findet ihr Wirken in den bisherigen Arbeitsstrukturen statt. Und was fast noch paradoxer ist: Ihre Arbeit wird an den herkömmlichen Bewertungskriterien wie beispielsweise KPI’s gemessen, die ausschließlich auf Effektivität und überhaupt nicht auf Innovation ausgerichtet sind. Das ist für mich ein schönes Beispiel dafür, dass alter und fehlender neuer Rahmen kollidieren. Ich finde es daher spannend, zunächst bisherige Zielsetzungen gedanklich zu erneuern, über eine mögliche neue Logik nachzudenken, den Rahmen neu zu denken, bevor man ans Neu-Strukturieren und –Organisieren geht. All das wird im Lab passieren.

Alle Ideen sind schon da

Was heißt das eigentlich, „alle Ideen sind schon da“?

Miriam Specht: Ich kann das an einem sehr schönen Beispiel verdeutlichen. Wir haben im Vorfeld des Lab Steckbriefe an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen verschickt. Unsere Überlegung dahinter: Wie können wir die Teilnehmer, ihre Gedanken und ihre Motivation in Bezug auf New Work bestmöglich sichtbar machen, ohne dass sich jeder persönlich vorstellen muss. So kamen wir auf die Idee mit diesem besonderen Steckbrief.

Ich habe bisher nur ein paar wenige gesehen, die zurückgekommen sind, aber ich habe in jedem einzelnen dieser Steckbriefe den Wunsch und die Erkenntnis gesehen, dass sich etwas ändern muss. Ich habe von persönlichen Erlebnissen gelesen, die dieses Wissen ausgelöst und den Wunsch verstärkt haben, in Bezug auf Transformation aktiv zu werden. Ich erfahre von Ideen, die jeder einzelne gerne vorantreiben würde.

Oft höre ich von Unternehmensentscheidern, dass die Menschen sich nicht verändern wollen oder keine produktiven Ideen haben. Das stimmt nicht.

Alle Ideen für New Work sind da.

Sie sprechen von Re-Inventing Methoden die im Lab zur Veranstaltung zum Einsatz kommen. Kann darüber schon etwas gesagt werden?

Miriam Specht: Ein Hauptschwerpunkt des New Work Lab ist der Aspekt „Neu denken“ und „Neu bauen“. Als Psychologin weiß ich, dass das niemand einfach so macht, denn immerhin sind wir fest mit unseren Gewohnheiten, täglichen Bezugsrahmen, verinnerlichten Paradigmen und vertrauten Umgebungen verbunden. Genau diesem gewohnten Denken, diesen bisherigen Annahmen möchten wir aber im Lab ein Schnippchen schlagen.

Im Zusammenhang mit New Work richten wir hier den Blick im Moment besonders gerne in Richtung Silicon Valley – als das große Vorbild für gelungene Transformation. Und Silicon Valley macht genau das: Die Protagonisten dort setzen bisherige Annahmen außer Kraft. Das tun sie, indem sie neu denken und zusätzlich noch groß denken. Sie schaffen für sich selbst Laborsituationen, in denen alles möglich wird. Ein Unternehmen wie Google weist seine Mitarbeiter sogar explizit an, sich bei der Entwicklung von Lösungen immer die Frage zu stellen, inwiefern diese die Welt verändern können.

In unserem Lab-Konzept habe ich mir die Frage gestellt: Warum sollten nur Menschen in Silicon Valley diese Form der Lösungsentwicklung einsetzen? Ich bin mir sicher, dass Menschen in Stuttgart das genauso können. Dafür müssen sie aber auch mit dem gleichen Mind- und dem gleichen Lösungsset vorgehen können wie ein Google Mitarbeiter. Wir stellen im Lab dafür Mittel und die Inspirationsquellen zur Verfügung.

Der Moment, in dem alles möglich wird

Wir nennen sie Re-Inventing-Methoden. Intern haben wir dafür den Namen Vanilla Sky Methoden vergeben. Als Vanilla Sky wird ein Moment beschrieben, in dem alles möglich wird. Wir steuern im New Work Lab vielleicht ein klein wenig mehr als man es von anderen Formaten gewöhnt ist, aber tatsächlich nur, um maximal zu inspirieren. Was toll ist: In einem Lab, in einem Labor, gibt es wirklich erst einmal keine Begrenzungen. Deswegen ist das der perfekte Moment groß zu denken und zu entwickeln. Ich bin sicher, dass wird super gelingen.

Was können wir von den Referenten erwarten?

Sonja Johanna Döring: Inspiration und Impulse. Das ist uns ganz wichtig – auch für das Thema und unser Format. Eben nicht mehr nur „darüber reden, dass es sich alles verändert“. Das wissen wir. Alle.

Wir haben uns ganz gezielt nach Impulsgebern umgeschaut und werden das auch in Zukunft so machen. Menschen, die bereits ‚losgegangen‘ sind – und weiter gehen werden. Und die bei den New Work Labs. von ihren (individuellen) Erfahrungen und Erlebnisse berichten werden.

Nicht als Blau-Pausen. Als Impulse und Inspirationen.

Warum denken Sie, sollten Teilnehmer nach der Auftaktveranstaltung 2 bis 3 Monate weiterarbeiten?

Sonja Johanna Döring: New Work ist mit ein paar Stunden nicht fertig und genau das steckt in unserem New Work Lab. Das Bewusstsein, dass wir uns in einem stetig fortschreitenden Wandel befinden. Ergänzend haben wir in unserer Arbeitsgruppe selbst erfahren, dass man manchmal ganz dankbar für einen Rahmen ist, um konzentriert an etwas zu arbeiten und sich nicht von einer ständig drehenden Alltagsschraube – nennen wir es liebevoll – „ablenken“ zu lassen.

Sie kennen das vielleicht aus ganz vielen Situationen: Sie erleben und erfahren etwas Neues, das etwas in Ihnen auslöst. Es bewegt Sie. Nicht nur für ein paar Stunden, es reift vielmehr – und wächst. Durch den Zeitraum von 2 – 3 Monaten geben wir genau diesem Wachstum Platz. Den braucht es und darf, ja soll es haben.

Warum engagieren Sie sich für das Thema New Work?

Sonja Döring (links) und Miriam Specht  bei der Arbeit am New Work Lab.
Sonja Döring (links) und Miriam Specht bei der Arbeit am New Work Lab.

Miriam Specht: Als ich noch angestellt war, hatte ich in meinen Unternehmen nur Pech. Egal wo ich tätig war, fanden auf einmal fundamentale Veränderungen, Krisen und damit einhergehend Umstrukturierungen und Entlassungen statt. Irgendwann habe ich angefangen mich damit zu beschäftigen, welche größeren Treiber eigentlich im Hintergrund im Gange sind. Ich habe begonnen mich mit Trendforschung, Vordenkern, technologisch, gesellschaftlich und individuell prognostizierten Entwicklungen auseinander zu setzen. Ich habe einen Lehrauftrag an der Universität Stuttgart zum Thema „Arbeitswelt der Zukunft“ übernommen. Meine Potenzialdiagnostik-Arbeit bei Yellow Frog ist klar auf zukünftige Entwicklungen fokussiert. Ich habe mich dem Thema New Work voll verschrieben, um es aktiv mit zu gestalten. Es war nur konsequent das irgendwann auch in einer Arbeitsgruppe wie der SIG New Work zu tun.

Sonja Johanna Döring: Dieser Konsequenz kann ich mich anschließen. Auch bei mir begann es mit Erlebnissen und Erkenntnissen in der alten Welt. Als dies 2011 im HR für mich so spürbar, fast massiv zunahm, habe ich mich an die bwcon gewandt und eine solche Arbeitsgruppe vorgeschlagen. Ich erfuhr, dass dort just eine solche vorbereitet wurde.

Was muss denn am 28.01.2016 passieren damit Sie voll und ganz mit dem Lab zufrieden sind?

Sonja Johanna Döring: Der frühe Ausverkauf, die Vorgespräche mit Teilnehmern, die vorhin angesprochenen Steckbriefe, der Support von so vielen Menschen und Organisationen für das New Work Lab, all das ist jetzt schon großartig. Für die Veranstaltung selber wünsche ich mir, dass die Teilnehmer uns ihr Vertrauen schenken und sich auf unseren Ansatz auf Augenhöhe einlassen.

Miriam Specht: Und ich bin einfach unglaublich gespannt und freue mich riesig darauf, dass alles, was wir in den letzten Monaten in der SIG New Work entwickelt haben nun umgesetzt wird.

Wer auf dem Laufenden bleiben will, wie es mit den New Work Labs aussieht, der kann diesem Blog oder dem Hashtag #nwl16 folgen.

28.01.2016: New Work Lab – Arbeiten und Industrie 4.0

Nach Kongressen und BarCamps wird es Zeit für ein neues Veranstaltungsformat zum Thema Arbeiten und Industrie 4.0: Das New Work Lab. Im Mittelpunkt steht das Entwickeln von Lösungen.

Arbeiten40, Industrie40, New Work Lab, StuttgartAls Initiatoren haben wir lange an einem Veranstaltungskonzept gefeilt, in dem das gemeinsame Erarbeiten von konkreten Umsetzungsmöglichkeiten im Vordergrund steht. Wir stellen uns vor, dass im Lab Lösungen, Strategien und Szenarien erdacht, entwickelt und gebaut werden, wie die neue Arbeitswelt im eigenen Unternehmen – idealerweise ab morgen – gestaltet und integriert werden kann.

Unsere Hypothese: Alle Ideen in Bezug auf die neue Arbeitswelt sind schon da

Unser Beitrag: Ein Veranstaltungsformat, das diese herausfordert, sichtbar macht und zur Umsetzung animiert

Der Ablauf des New Work Lab

1. Start: Bei unserer Auftaktveranstaltung am 28.01.2016 bringen wir Sie gezielt mit Menschen zusammen, die ebenso wie Sie an konkreten Umsetzungslösungen für New Work arbeiten und mitwirken möchten

2. Inspiration: Spannende Initiatoren, die in ihren Organisationen bereits die ersten Schritte gegangen sind, berichten von Ihren Erfahrungen:

Einführung zur Zukunft von HR von Prof. Dr. Armin Trost (Hochschule Furtwangen)

Führung: Frank Bahnmueller (TechProtect) berichtet von dem Weg des Unternehmens die Verantwortung in die Gruppe zu geben, weg von Einzelprotagonisten – und wie es ihnen dabei ergangen ist.

Neue Formen der Zusammenarbeit: Katharina Heuer (DGFP) im Interview mit Ihnen als Teilnehmern zu den neuen Formen der Arbeit und Kollaboration.

Diversity & Inklusion: Peter Kusterer (IBM) –“Vielfalt leben“ – Nicht nur Generation Y interessiert sich für sinnvolle Arbeit. Talente schauen sich das Leitbild eines Unternehmens genau an. Peter Kusterer von IBM zeigt Beispiele auf.

Industrie 4.0: Andreas Schneider (Trumpf) – Die Integration von Mensch-Maschine in die Aus- und Weiterbildung.

3. Anfangen: Schon an diesem Abend steigen Sie mit anderen in die Ideen- und Lösungsentwicklung ein und vernetzen sich mit Gleichgesinnten

4. Gemeinsam weiterarbeiten: Über einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten arbeiten Sie in Ihrer Gruppe an Ihren New Work-spezifischen Fragestellungen. Kreative Re-Thinking und Re-Inventing-Methoden unterstützen Sie dabei, alle Ideen, die Sie in Bezug auf die Zukunft Ihrer Arbeitswelt in sich tragen, sichtbar zu machen

5. Entwicklung: Gemeinsam in Ihrer Gruppe entwickeln Sie eine klare Vorstellung davon, wie Ihre Organisation/ Ihre Abteilung/ Ihr Team zukünftig aufgestellt sein sollte. Das Schöne daran: Ist das Big Picture einmal deutlich geworden, fällt es auch nicht mehr schwer, eine Umsetzungsstrategie für den Weg dorthin zu entwickeln

6. Vorstellen: Am Schluss steht  die Visualisierung Ihrer Zukunfts-Arbeitswelt mit Hilfe von 3D-Modellen, Prototyping- und Simulationsmaterialien. In einer Abschluss-Präsentation – geplant ist ein Termin im Mai 2016 – stellen Sie Ihre Lösungen vor

Unser Ziel ist, dass sich jede Teilnehmerin/ jeder Teilnehmer nach dem Veranstaltungsformat mit einem umfangreichen Repertoire an Umsetzungsideen und einem Netzwerk voll starker Sparringspartner und Impulsgeber in seinem eigenen beruflichen Umfeld ans Werk machen kann. Auch unterstützen wir alle Gruppen, die über das New Work Lab hinaus weiter zusammen arbeiten möchten, um den Wandel in Richtung Arbeiten und Industrie 4.0 in Baden-Württemberg aktiv voranzutreiben.

Daher: Lassen Sie uns an Ihren Ideen zur Arbeitswelt der Zukunft teilhaben. Erzählen Sie uns davon, wie Sie die Transformation von der alten in die neue Welt angehen würden. Denken Sie mit uns groß und inspirieren Sie damit andere, die vor den gleichen Herausforderungen stehen.

Wir freuen uns auf Sie und unser erstes gemeinsames New Work Lab!

Ihre SIG New Work

Veranstalter und Initiatoren

Die Arbeitsgruppe „New Work“ wurde Anfang 2015 ins Leben gerufen und ist eine Special Interest Group der Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon), der führenden Wirtschaftsinitiative zur Förderung des Hightech-Standortes Baden-Württemberg. Die Veranstaltung New Work Lab erfolgt in Kooperation mit der DGFP e.V. und dem Fraunhofer IAO Stuttgart.

Von Anfang an verfolgen wir das Ziel, umsetzbare Lösungen zu entwickeln, die Unternehmen in Baden-Württemberg bei dem Transformationsprozess in die neue Arbeitswelt bestmöglich unterstützen und inspirieren. Das Board setzt sich aus spannenden Professionen und Charakteren zusammen, die alle eines gemeinsam haben: Das Brennen für die Chancen, die die Ära New Work bietet.

Wir freuen uns auf Sie und unser erstes gemeinsames New Work Lab!

Ihre SIG New Work

PS: Im Social Web halten wir Sie unter dem Hashtag #NWL16 auf dem Laufenden zu der Veranstaltung.

ZEIT

Donnerstag, 28. Januar 2016, von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr (MEZ) Zum Kalender hinzufügen
ORT
Steinbeis-Haus für Management und Technologie (SHMT) – Filderhauptstraße 142 Stuttgart 70599 DE – Karte anzeigen

Hintergrundinformationen zum New Work Lab gibt es unter: Das New Work Lab 2016 in Stuttgart: Wenn nicht wir und hier – wer dann?

 

 

Portrait Miriam Specht, Yellow Frog

miriam_1 (1)Miriam Specht ist nicht nur Gründerin und Geschäftsführerin des Instituts Yellow Frog in Stuttgart, sondern sie ist viel viel mehr:

  • Sie ist eine Visionärin, wenn es um Arbeits- und Lernumgebungen geht, in denen Menschen ihr ganzes Potenzial entfalten können.
  • Sie ist die mutige Kämpferin, wenn es gilt, an ihren Visionen festzuhalten.
  • Sie ist die motivierende Partnerin sowohl in der Familie als auch an der Seite ihrer Kunden und Freunde.
  • Und sie ist keine esoterische Spinnerin, sondern die erfahrene HR Frau.

Miriam Specht weiß, wovon sie spricht:

Ich war 15 Jahre für das Recruiting von Mitarbeitern verantwortlich – auf Unternehmensseite und bei Personaldienstleistern. Ich habe hunderte von Bewerbungsgesprächen geführt, Auswahlverfahren konzipiert und begleitet und war ein großer Fan der verfahrensgestützten Potenzialdiagnostik. Es war eine psycho­analytische Ausbildung die meinen Blick auf meine Arbeit änderte.

Ich spürte immer mehr, dass die gängigen Verfahren die wir heute in der Mitarbeiterauswahl und -einschätzung einsetzen, der Potenz von Menschen nicht mehr gerecht werden. Ich war sicher, es braucht neue Wege. 2008 gründete ich Yellow Frog. Der größte Erfolg ist für mich, dass ich heute nach vielen Jahren des Lernens, Forschens und Entwickelns mit Menschen Stärken herausar­beiten kann, die sie völlig intrinsisch motiviert in eine Aufgabe einbringen können. Nach allem was ich heute über die Fähig­keiten von Menschen weiß, sehe ich daher einen großen Zusammenhang zwischen Kompetenz und Produktivität und eine zwingende Verbindung zwischen Stärken, Kreativität und Innovation.

„Nebenbei“ lehrt sie an der Universität Stuttgart mit Schwerpunkt Kompetenzen und Anforderungen in der Zukunft. Seit Herbst 2015 unterstützt sie dort zudem Nachwuchskräfte als Mentorin.

Die Erfahrung mit Studierenden, den Fachkräften von morgen und ihre Visionen teilt sie als Board-Member der Special Interest Group New Work der bwcon an erfahrenen Führungskräften weiter.

In dieser Funktion organisiert Miriam Specht gemeinsam mit Sonja J. Döring, ebenfalls Board-Member der SIG New Work, am 28.01.2016 ein neues Veranstaltungsformat in Stuttgart: Das New Work Lab.

Yellow Frog heißt YELLOW FROG, weil…

Warum heißt Yellow Frog eigentlich Yellow Frog? Diese Frage wird Miriam Specht in jedem Interview, in jedem Gespräch gestellt. Ihre Antwort ist für viele überraschend:

Yellow Frog heißt Yellow Frog, weil der gelbe Pfeilgiftfrosch mit seiner Größe von nicht einmal fünf Zentimetern zu den giftigsten Tieren der Welt gehört. Ein Beweis dafür, dass kleinen Dinge große Wirkungen haben und deshalb nicht unterschätzt werden dürfen.

By Marcel Burkhard - www.tierlexikon.ch

(Foto: Marcel Burkhard –http://www.tierlexikon.ch/ [CC BY-SA 2.0 de ] via Wikimedia Commons)

Deshalb interessieren wir von Yellow Frog uns auch genau für die kleinen aber enorm wichtigen Unterschiede, die Menschen, Positionen oder Unternehmen ausmachen. Für die individuellen Stärken, die weder in einem klassischen Lebenslauf noch in den üblichen Stellenbeschreibungen und Unternehmensdarstellungen abgebildet sind.

Übrigens, der gelbe Pfeilgiftfrosch wird auch der schreckliche Pfeilgiftfrosch genannt. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich „wink“-Emoticon. Denn wir von Yellow Frog interssieren uns nur die positiven Stärken.

Yellow Frog – Business is about people.