28.01.2016: New Work Lab – Arbeiten und Industrie 4.0

Nach Kongressen und BarCamps wird es Zeit für ein neues Veranstaltungsformat zum Thema Arbeiten und Industrie 4.0: Das New Work Lab. Im Mittelpunkt steht das Entwickeln von Lösungen.

Arbeiten40, Industrie40, New Work Lab, StuttgartAls Initiatoren haben wir lange an einem Veranstaltungskonzept gefeilt, in dem das gemeinsame Erarbeiten von konkreten Umsetzungsmöglichkeiten im Vordergrund steht. Wir stellen uns vor, dass im Lab Lösungen, Strategien und Szenarien erdacht, entwickelt und gebaut werden, wie die neue Arbeitswelt im eigenen Unternehmen – idealerweise ab morgen – gestaltet und integriert werden kann.

Unsere Hypothese: Alle Ideen in Bezug auf die neue Arbeitswelt sind schon da

Unser Beitrag: Ein Veranstaltungsformat, das diese herausfordert, sichtbar macht und zur Umsetzung animiert

Der Ablauf des New Work Lab

1. Start: Bei unserer Auftaktveranstaltung am 28.01.2016 bringen wir Sie gezielt mit Menschen zusammen, die ebenso wie Sie an konkreten Umsetzungslösungen für New Work arbeiten und mitwirken möchten

2. Inspiration: Spannende Initiatoren, die in ihren Organisationen bereits die ersten Schritte gegangen sind, berichten von Ihren Erfahrungen:

Einführung zur Zukunft von HR von Prof. Dr. Armin Trost (Hochschule Furtwangen)

Führung: Frank Bahnmueller (TechProtect) berichtet von dem Weg des Unternehmens die Verantwortung in die Gruppe zu geben, weg von Einzelprotagonisten – und wie es ihnen dabei ergangen ist.

Neue Formen der Zusammenarbeit: Katharina Heuer (DGFP) im Interview mit Ihnen als Teilnehmern zu den neuen Formen der Arbeit und Kollaboration.

Diversity & Inklusion: Peter Kusterer (IBM) –“Vielfalt leben“ – Nicht nur Generation Y interessiert sich für sinnvolle Arbeit. Talente schauen sich das Leitbild eines Unternehmens genau an. Peter Kusterer von IBM zeigt Beispiele auf.

Industrie 4.0: Andreas Schneider (Trumpf) – Die Integration von Mensch-Maschine in die Aus- und Weiterbildung.

3. Anfangen: Schon an diesem Abend steigen Sie mit anderen in die Ideen- und Lösungsentwicklung ein und vernetzen sich mit Gleichgesinnten

4. Gemeinsam weiterarbeiten: Über einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten arbeiten Sie in Ihrer Gruppe an Ihren New Work-spezifischen Fragestellungen. Kreative Re-Thinking und Re-Inventing-Methoden unterstützen Sie dabei, alle Ideen, die Sie in Bezug auf die Zukunft Ihrer Arbeitswelt in sich tragen, sichtbar zu machen

5. Entwicklung: Gemeinsam in Ihrer Gruppe entwickeln Sie eine klare Vorstellung davon, wie Ihre Organisation/ Ihre Abteilung/ Ihr Team zukünftig aufgestellt sein sollte. Das Schöne daran: Ist das Big Picture einmal deutlich geworden, fällt es auch nicht mehr schwer, eine Umsetzungsstrategie für den Weg dorthin zu entwickeln

6. Vorstellen: Am Schluss steht  die Visualisierung Ihrer Zukunfts-Arbeitswelt mit Hilfe von 3D-Modellen, Prototyping- und Simulationsmaterialien. In einer Abschluss-Präsentation – geplant ist ein Termin im Mai 2016 – stellen Sie Ihre Lösungen vor

Unser Ziel ist, dass sich jede Teilnehmerin/ jeder Teilnehmer nach dem Veranstaltungsformat mit einem umfangreichen Repertoire an Umsetzungsideen und einem Netzwerk voll starker Sparringspartner und Impulsgeber in seinem eigenen beruflichen Umfeld ans Werk machen kann. Auch unterstützen wir alle Gruppen, die über das New Work Lab hinaus weiter zusammen arbeiten möchten, um den Wandel in Richtung Arbeiten und Industrie 4.0 in Baden-Württemberg aktiv voranzutreiben.

Daher: Lassen Sie uns an Ihren Ideen zur Arbeitswelt der Zukunft teilhaben. Erzählen Sie uns davon, wie Sie die Transformation von der alten in die neue Welt angehen würden. Denken Sie mit uns groß und inspirieren Sie damit andere, die vor den gleichen Herausforderungen stehen.

Wir freuen uns auf Sie und unser erstes gemeinsames New Work Lab!

Ihre SIG New Work

Veranstalter und Initiatoren

Die Arbeitsgruppe „New Work“ wurde Anfang 2015 ins Leben gerufen und ist eine Special Interest Group der Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon), der führenden Wirtschaftsinitiative zur Förderung des Hightech-Standortes Baden-Württemberg. Die Veranstaltung New Work Lab erfolgt in Kooperation mit der DGFP e.V. und dem Fraunhofer IAO Stuttgart.

Von Anfang an verfolgen wir das Ziel, umsetzbare Lösungen zu entwickeln, die Unternehmen in Baden-Württemberg bei dem Transformationsprozess in die neue Arbeitswelt bestmöglich unterstützen und inspirieren. Das Board setzt sich aus spannenden Professionen und Charakteren zusammen, die alle eines gemeinsam haben: Das Brennen für die Chancen, die die Ära New Work bietet.

Wir freuen uns auf Sie und unser erstes gemeinsames New Work Lab!

Ihre SIG New Work

PS: Im Social Web halten wir Sie unter dem Hashtag #NWL16 auf dem Laufenden zu der Veranstaltung.

ZEIT

Donnerstag, 28. Januar 2016, von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr (MEZ) Zum Kalender hinzufügen
ORT
Steinbeis-Haus für Management und Technologie (SHMT) – Filderhauptstraße 142 Stuttgart 70599 DE – Karte anzeigen

Hintergrundinformationen zum New Work Lab gibt es unter: Das New Work Lab 2016 in Stuttgart: Wenn nicht wir und hier – wer dann?

 

 

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Portrait Miriam Specht, Yellow Frog

miriam_1 (1)Miriam Specht ist nicht nur Gründerin und Geschäftsführerin des Instituts Yellow Frog in Stuttgart, sondern sie ist viel viel mehr:

  • Sie ist eine Visionärin, wenn es um Arbeits- und Lernumgebungen geht, in denen Menschen ihr ganzes Potenzial entfalten können.
  • Sie ist die mutige Kämpferin, wenn es gilt, an ihren Visionen festzuhalten.
  • Sie ist die motivierende Partnerin sowohl in der Familie als auch an der Seite ihrer Kunden und Freunde.
  • Und sie ist keine esoterische Spinnerin, sondern die erfahrene HR Frau.

Miriam Specht weiß, wovon sie spricht:

Ich war 15 Jahre für das Recruiting von Mitarbeitern verantwortlich – auf Unternehmensseite und bei Personaldienstleistern. Ich habe hunderte von Bewerbungsgesprächen geführt, Auswahlverfahren konzipiert und begleitet und war ein großer Fan der verfahrensgestützten Potenzialdiagnostik. Es war eine psycho­analytische Ausbildung die meinen Blick auf meine Arbeit änderte.

Ich spürte immer mehr, dass die gängigen Verfahren die wir heute in der Mitarbeiterauswahl und -einschätzung einsetzen, der Potenz von Menschen nicht mehr gerecht werden. Ich war sicher, es braucht neue Wege. 2008 gründete ich Yellow Frog. Der größte Erfolg ist für mich, dass ich heute nach vielen Jahren des Lernens, Forschens und Entwickelns mit Menschen Stärken herausar­beiten kann, die sie völlig intrinsisch motiviert in eine Aufgabe einbringen können. Nach allem was ich heute über die Fähig­keiten von Menschen weiß, sehe ich daher einen großen Zusammenhang zwischen Kompetenz und Produktivität und eine zwingende Verbindung zwischen Stärken, Kreativität und Innovation.

„Nebenbei“ lehrt sie an der Universität Stuttgart mit Schwerpunkt Kompetenzen und Anforderungen in der Zukunft. Seit Herbst 2015 unterstützt sie dort zudem Nachwuchskräfte als Mentorin.

Die Erfahrung mit Studierenden, den Fachkräften von morgen und ihre Visionen teilt sie als Board-Member der Special Interest Group New Work der bwcon an erfahrenen Führungskräften weiter.

In dieser Funktion organisiert Miriam Specht gemeinsam mit Sonja J. Döring, ebenfalls Board-Member der SIG New Work, am 28.01.2016 ein neues Veranstaltungsformat in Stuttgart: Das New Work Lab.